In diesem Ansatz geht es in erster Linie darum, die Eltern im Hilfeprozess zu aktivieren, damit sie zum Beispiel die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder (wieder) übernehmen. Voraussetzung dafür ist eine echte Kooperation der Eltern mit den Familienbegleiter*innen, die sie dann in diesem Prozess beraten und unterstützen. Die Eltern sind die wichtigsten Akteur*innen im Hilfeprozess für ihr Kind oder ihre Kinder.
Für die Aktivierung und Beteiligung der Eltern sind die Haltung der Fachpersonen, die «Erklärungsmodelle» aller Beteiligten, die Art der Problembeschreibung, die Interaktionsmuster und die Auswahl der Hilfsangebote entscheidend. Es wird davon ausgegangen, dass die Eltern grundsätzlich aktiv sein wollen. Je stärker die Eltern beteiligt sind, umso wirkungsvoller und nachhaltiger ist die Unterstützung, zum Beispiel die Familienbegleitung.
Wir freuen uns sehr, diese Gedanken und Handlungsansätze in unserer Organisation – in Zusammenarbeit mit Michael Biene – weiterzuverfolgen, konzeptionell zu vertiefen und zunehmend in unsere Arbeit einfliessen zu lassen. Auf diese Weise möchten wir die Eltern und damit auch die Kinder und Jugendlichen noch gezielter unterstützen und begleiten.